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© Stefan Sitterberg

 

 

Jetzt umrüsten auf Autogas bei uns !!

Autogas als Kraftstoff-Alternative für Ottomotoren bietet zahlreiche Vorteile für Ihren Geldbeutel, Ihr Auto und die Umwelt. Wir haben hier nochmals die wichtigsten Vorteile für Sie zusammengefasst:

 Reduzierung der Treibstoffkosten
· Problemloser Einbau in alle Fahrzeuge mit Ottomotor
· europaweit gut ausgebautes und kontinuierlich erweitertes Tankstellennetz
· stark reduzierter Schadstoffausstoß (Fahrgenehmigung auch bei Sommersmogalarm)
· Autogas schont den Motor dank hoher Klopffestigkeit. (110 Oktan)
· kurze Amortisationszeiten durch niedrige Umrüstkosten
· Der Tankvorgang ist so einfach wie bei Benzin.
· hohe Reichweiten durch Nutzung von zwei Energieformen
· Ein problemloses Umschalten von Gas- auf Benzinbetrieb während der Fahrt ist möglich

Um Autogas in einem üblichen Verbrennungsmotor - am geeignetsten sind Ottomotoren - verwenden zu können, werden Autogastank, Verdampfer-Druckregler, Gasdosiereinheit, Einspritzeinrichtungen und elektrisches Steuergerät benötigt. Bei den Anlagen der jüngsten Generation wird Autogas nicht mehr gasförmig vom Motor angesaugt, sondern eingespritzt, entweder gasförmig oder neuerdings auch flüssig.

Als Kraftstofftanks kommen spezielle Gastanks mit den vorgeschriebenen Absperr- und Sicherheitseinrichtungen zum Einsatz. Es gibt sie als zylindrische Behälter und als sogenannte Muldentanks in verschiedenen Größen. Während die zylindrischen Behälter beim Pkw meist in den Kofferraum passen, ist die Unterbringung eines Muldentanks in der Reserveradmulde oder auch unter dem Fahrzeugboden möglich. Statt des Reserverades kann ein Pannenspray mit geführt werden.

Autogasanlagen für benzinbetriebene Pkw sind in der Regel auf bivalenten (wechselweisen) Betrieb ausgelegt. Daher ist es möglich, während der Fahrt, per Umschalter, von Benzin- auf Gasbetrieb und umgekehrt umzuschalten. Monovalente Anlagen, wobei nur mit Gas gefahren werden kann, sind im allgemeinen noch nicht sinnvoll, da das Gastankstellen-Netz noch zu weitmaschig ist.

Autogasanlagen - für welche Fahrzeuge?

Autogasanlagen eignen sich vorrangig zum nachträglichen Einbau in Benzinfahrzeuge (bei Neuwagen sollte man sich beim Fahrzeughersteller wegen möglicher Auswirkungen auf die Garantiebe-stimmungen erkundigen). Im Ausland (Frankreich, England, Niederlande, Italien) sind vereinzelte Modelle auch mit einer entsprechenden serienmäßigen Ausrüstung lieferbar.
Nachfolgend eine Übersicht der Anlagen-Hersteller, welche auch Typenlisten umrüstfähiger Modelle zur Verfügung stellen.

Der Einbau sollte nur bei speziell qualifizierten Kfz-Fachbetrieben erfolgen, Wir benennen Ihnen gerne die entsprechende Adressen.

Zulassungsverfahren

Gemäß § 19 StVZO führen Veränderungen an einem Fahrzeug wie der Einbau einer Autogasanlage zum Erlöschen der Betriebserlaubnis, sofern keine Allgemeinen Betriebserlaubnis (ABE) für Fahrzeugteile nach § 22 StVZO für die Anlage nachgewiesen werden kann, oder sofern eine eventuell vorgesehene Einbau-Abnahme (TÜV) nicht durchgeführt wurde. Diese Vorschrift sollte insbesondere dann beachtet werden, wenn der Umbau im Ausland erfolgt.
Beim nachträglichen Einbau einer Autogasanlage sind vom Einbaubetrieb die Anforderungen an die Sicherheitstechnik von Autogasanlagen gemäß den VdTÜV- Merkblättern 750 Teil I bis III oder ECE R67-01 sowie die Anforderungen an das Abgasverhalten von Autogasanlagen (Abgasgutachten) zu beachten. Die Betriebserlaubnis bzw. die TÜV-Abnahme des umgebauten Fahrzeugs werden üblicherweise vom Anbieter der Gasanlage bzw. dem autorisierten Umrüstbetrieb veranlasst.

Verbrauch und Leistung

Obwohl der volumetrische Heizwert von Autogas deutlich niedriger liegt als der von Benzin (ca. 40 %) fällt der Mehrverbrauch von Autogas in der Praxis deutlich geringer aus - je nach Motor, Autogasanlage, Gaszusammensetzung und Fahrweise. Im allgemeinen kann man damit rechnen, dass im Gasbetrieb der Verbrauch um ca. 10 bis 15% steigt, es muss auch in der Regel mit einer etwas geringeren Motorleistung gerechnet werden.

 

Kfz- und Minerallsteuer

Die Verwendung von Autogas anstelle von Benzin bringt an sich keine Reduzierung der Kraftfahrzeugsteuer, allerdings wird auf dieses Gas bis 2019 nur eine reduzierte Mineralölsteuer erhoben.

 

Autogastankstellen

In Deutschland gibt es, mit zunehmender Tendenz, derzeit 550 öffentliche Tankstellen, allerdings teilweise auf dem Gelände von Gasversorgungsunternehmen (eingeschränkte Öffnungszeiten). In Ländern wie den Niederlanden, Belgien, Italien, Frankreich, England und Polen besteht ein teilweise recht dichtes Netz, im Gegensatz zu Dänemark, Österreich und Schweiz.
Zu beachten ist noch, dass im Ausland wegen unterschiedlicher Zapfanschlüsse u.U. Adapter erforderlich sind. Vertreten ist der ACME-Anschluss,(z.B. in Deutschland und Belgien), Bajonett (Niederlande) sowie der Dish-Anschluss (z. B. in Italien und Frankreich).

 

Umweltaspekte

Neuere Pkw mit einer modernen Autogasanlage können im Gasbetrieb die derzeit gültigen Schadstoffgrenzwerte von Euro 3 und sogar Euro 4, die ab 2005 gelten, einhalten. Manchmal wird angenommen, dass mit Autogas in jedem Fall bedeutend weniger Abgasschadstoffe ausgestoßen werden als mit Benzin, das trifft freilich nicht generell zu.
Auch wenn bei Fahrzeugen mit einer sehr guten Reinigungstechnik (Kat) die Emission der "limitierten Schadstoffe" nicht mehr, bzw. nicht mehr deutlich verbessert werden kann, so wird mit Autogas doch immer CO2 reduziert (bis zu rund 15 %). Außerdem ist Autogas gegenüber Benzin vorteilhaft, wenn es um eine Verminderung von Abgasschadstoffen geht, die nicht gesetzlich limitiert sind, wie z.B. die schädlichen aromatische Kohlenwasserstoffe (z.B. Benzol). Übrigens erfolgt die Schadstoff - Einstufung eines bivalenten Autos grundsätzlich nach den Emissionen im Benzinbetrieb (Typprüfung) - auch wenn die Autogasemissionen niedriger sein sollten - da man ja auch mit Benzin fahren kann.

 

Sicherheit

Immer wieder kommt es außerhalb des Fahrzeugsektors zu Brand- und Explosions-Unfällen bei denen Gas im Spiel ist. In diesem Zusammenhang sind manche Autofahrer verunsichert, wenn sie Flüssiggas als Kraftstoff verwenden sollen. Es gibt keine Hinweise aus der Praxis, dass bei diesen Fahrzeugen ein erhöhtes Sicherheitsrisiko besteht, auch nicht aus jenen Ländern, wo relativ viele Autogasautos zugelassen sind. Crash- und Brandtests zeigen, dass Autogasautos nicht gefährlicher sind als vergleichbare Benzinfahrzeuge.

 

Parken in Tiefgaragen

Die Mehrheit der Bundesländer sieht in ihren "Garagenverordnungen" kein Abstellverbot für Autogasfahrzeuge vor, Ausnahmen stellen Brandenburg, Berlin, Bremen und Saarland dar (sofern dort nicht sicher gestellt ist, dass austretendes Gas gefahrlos ins Freie entweichen kann). Bei nichtöffentlichen Einstellräumen liegen Verbot oder Gestattung im Ermessen des Eigentümers - gegebenenfalls hilft hier ein Hinweis auf die derzeit gültige Fassung der jeweiligen Länder-Verordnung.

 

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